South Sami Museum

Museum für die südsamische Minderheit in Snåsa, Norwegen
Wettbewerbsentwurf

Ankauf © Jonas Luther & Heiko Weissbach

Vogelperspektive

„Zusätzlich zu den drei Finalisten hat die Jury entschieden, den Entwurf ‚Zwischen Geschichte und Zukunft‘ der Architekten Heiko Weissbach und Jonas Luther aus Berlin zu prämiieren. Das Projekt wird angekauft, weil es auf gute und rationelle Weise die verschiedenen Funktionen, die das Gebäude enthalten soll, in einer Ebene zusammengefügt hat. Die Flächen sind auf drei natürliche Hauptzonen um einen ansprechenden Gemeinschaftsraum gruppiert.“

 

Modell

Die drei Zonen finden ihren Ausdruck einfach und direkt in der Grundform des Gebäudes, im Grundriss wie ein Fächer mit drei Armen. Der Fächer umarmt die Landschaft und ermöglicht Kontakt und Aussicht in mehrere Richtungen, teilweise in Übereinstimmung mit der sämischen Art, das Verhältnis zwischen Landschaft und Gebäude zu organisieren.

Die Projektbeschreibung ist poetisch und signalisiert ein starkes Erlebnis des Grundstücks als einen schönen Ort, mit einer samischen Geschichte, und die behutsam genutzt werden sollte. Ältere samische Gebäude werden als Inspirationsquelle für die Wahl von Formen und Materialien im Entwurf dargestellt. Das Projekt zeigt einen Willen zur Neuinterpretation sämischer Geschichte als tagesaktuelle und zukunftsorientierte Architektur.

Grundriss

Die Volumenstudien zeigen eine besondere Dreistigkeit in der Annäherung an das Gelände, und dies schafft ein spannendes Verhältnis zwischen dem Gebäude und der Steilküste im Süden. Der Entwurf stellt auf interessante Weise dar, wie alle Funktionen auf einer Ebene liegen können.“



Originaltext aus dem norwegischen Jurybericht:

„I tilegg til de tre finalistene har juryen valgt å honorere forslaget ‚Mellom fortid og fremtid‘ av arkitektene Heiko Weissbach og Jonas Luther, Berlin. Prosjetet kjøpes ind blant annet fordi det på ett plan, på en god og rasjonell måte har løst de sammensatte funksjonene som bygningen skal inneholde. Arealet er gruppert i tre naturlige hovedsoner rundt et tiltalende felles rom.
De tre sonen uttrykkes enkelt og direkte i bygningens hovedform, i planen lik en vifte med tre armer. Viften favner landskabet og giver kontakt og utsyn i flere retninger, delvis i tråd med samisk måte å organisere forjhold mellem hus og landskap på.

Prosjektbeskrivelsen er poetisk og signaliserer en sterk opplevelse av tomta som et vakkert sted, med en samisk historie, og som bør tas varsomt i bruk. Eldre samiske bygninger og bygningselementer er vist som isnpirasjonskilder for bruk av former og materialer i utkastet. Prosjektet uttrykker vilje til å tolke og nyskape samiske historiske uttryk til dagsaktuell og fremtidsrettet arkitektur. Volumstudiene viser en særegen dristighet i tilnærmingen til terrenget, og dette skaper et spennende forhold mellom bygningen og fjellskrenten i syd. Prosjektet synliggjør på en interessant måte konsekvenser ved å legge alle funksjoner på ett plan.“


Lageplan

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